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Holiday Inn
Krefelder Straße 221, 52070 Aachen
Novotel
Am Europaplatz, 52068 Aachen
Hotel Aquis Grana
Büchel 32 / Buchkremerstraße, 52062 Aachen
Dorint Novotel City
Peter Straße 66, 52062 Aachen
Dorint Sofitel Quellenhof
Monheimsallee 52, 52062 Aachen
Hotel Relais - Königsberg
Schleidener Straße 440, 52076 Aachen
Hotel Benelux
Franzstraße 21-23, 52064 Aachen
Ibis Hotel Normaluhr
Zollernstraße 2, 52070 Aachen
Mercure Hotel City
Jülicher Straße 10/12, 52070 Aachen
Ibis Hotel Marschiertor
Friedland Straße 6-8, 52064 Aachen
Art Hotel
Adenauerallee 209, 52066 Aachen
Best Western Hotel Royal
Jülicher Strasse 1, 52070 Aachen
Mercure Hotel am Graben
Peterstraße 1, 52062 Aachen
Best Western Hotel Regence
Peterstraße 71, 52062 Aachen
Concorde Hotel Lousberg
Saarstraße 108, 52062 Aachen
Hotel Pallazzo
Alfonsstraße 26, 52070 Aachen
TOP Hotel Buschhausen
Adenauerallee 215, 52066 Aachen
Hotel am Marschiertor
Wallstrasse 1-7, 52064 Aachen
 

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Landschaftsverband: Rheinland
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Geografische Lage: 50° 46' N, 06° 06' O Koordinaten: 50° 46' N, 06° 06' O
Höhe: 125–410 m ü. NN
Fläche: 160,83 km² (31. Dez. 2005)[1]
Einwohner: 259.030 (31. Dez. 2007)[2]
Durchschnittsalter: 39,4 Jahre (14. Jan. 2007)
Bevölkerungsdichte: 1.602 Einwohner/km²
Postleitzahlen: 52062–52080 (alt: 5100)
Vorwahl: 0241 / 02403 / 02405 / 02407 / 02408
Kfz-Kennzeichen: AC
Gemeindeschlüssel: 05 3 13 000
NUTS : DEA21
UN/LOCODE : DE AAH
Stadtgliederung: 7 Stadtbezirke
Haaren
Laurensberg
Eilendorf
Richterich
Brand
Kornelimünster/Walheim
Aachen-Mitte
Adresse der
Stadtverwaltung: Markt
52058 Aachen
Website: www.aachen.de
Politik
Oberbürgermeister: Jürgen Linden (SPD)
Mehrheit im Stadtrat: SPD-Grüne
Schulden: 452,2 Mio. € (Stand: 31. Dezember 2005)
Arbeitslosenquote: 11,8 % (Februar 2008)
Ausländeranteil: 17,7 %
Altersstruktur
0–18 Jahre 16,1 %
18–65 Jahre 67,2 %
ab 65 Jahre 16,7 %

Aachen liegt im Dreiländereck Deutschland–Belgien–Niederlande, etwa 30 km nördlich des Hohen Venns in einer nach Nordosten geöffneten Mulde, in der die Wurm zur Rur fließt. Die Stadt befindet sich im Einzugsbereich der Maas, direkt in der Euregio Maas-Rhein am Fuß des linksrheinischen Schiefergebirges (Eifel), das südlich der Stadt beginnt.

Der höchste Punkt im Stadtgebiet beträgt 410 m ü. NN und liegt im äußersten Südosten der Stadt, der tiefste Punkt beträgt 125 m ü. NN und liegt im Norden der Stadt an der Bundesgrenze. Die Länge der Stadtgrenze beträgt 87,7 km, davon 23,8 km Grenze zu Belgien und 21,8 km Grenze zu den Niederlanden. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 21,6 km, die größte West-Ost-Ausdehnung 17,2 km.

Das Stadtgebiet gliedert sich in 7 Stadtbezirke mit je einer eigenen Bezirksvertretung und einem Bezirksvorsteher sowie einem eigenen Bezirksamt. Die Bezirksvertretung wird von der Bevölkerung des Stadtbezirks bei jeder Kommunalwahl gewählt. Die Stadtbezirke sind für statistische Zwecke teilweise in statistische Bezirke unterteilt. Diese haben eine zweistellige Nummer.
Blick auf Eilendorf und einen Teil von Aachen, rechts der Lousberg, am Horizont der Aachener Wald
Blick auf Eilendorf und einen Teil von Aachen, rechts der Lousberg, am Horizont der Aachener Wald
Das Dreiländereck
Das Dreiländereck

Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen statistischen Bezirken

* Aachen-Mitte: 10 Markt, 13 Theater, 14 Lindenplatz, 15 St. Jakob, 16 Westpark, 17 Hanbruch, 18 Hörn, 21 Ponttor, 22 Hansemannplatz, 23 Soers, 24 Jülicher Straße, 25 Kalkofen, 31 Kaiserplatz, 32 Adalbertsteinweg, 33 Panneschopp, 34 Rothe Erde, 35 Trierer Straße, 36 Frankenberg, 37 Forst, 41 Beverau, 42 Burtscheid Kurgarten, 43 Burtscheid Abtei, 46 Burtscheid Steinebrück, 47 Marschiertor, 48 Hangeweiher
* Brand: 51 Brand
* Eilendorf: 52 Eilendorf
* Haaren: 53 Haaren (mit Verlautenheide)
* Kornelimünster/Walheim: 61 Kornelimünster, 62 Oberforstbach, 63 Walheim
* Laurensberg: 64 Vaalserquartier, 65 Laurensberg
* Richterich: 88 Richterich

Unabhängig von der amtlichen Kennzeichnung besteht Aachen aus 47 Stadtteilen, hier sortiert nach Stadtbezirken:

* Aachen-Mitte: Beverau, Bildchen, Burtscheid, Forst, Frankenberg, Grüne Eiche, Hörn, Lintert, Pontviertel, Preuswald, Ronheide, Rothe Erde, Stadtmitte, Steinebrück, West
* Brand: Brand, Eich, Freund, Hitfeld, Niederforstbach
* Eilendorf: Eilendorf, Nirm
* Haaren: Haaren, Hüls, Verlautenheide
* Kornelimünster/Walheim: Friesenrath, Hahn, Kornelimünster, Krauthausen, Lichtenbusch, Nütheim, Oberforstbach, Sief, Schleckheim, Schmithof, Walheim
* Laurensberg: Gut Kullen, Kronenberg, Laurensberg, Lemiers, Orsbach, Seffent, Soers, Steppenberg, Vaalserquartier, Vetschau
* Richterich: Horbach, Huf, Richterich

Das Gebiet um Aachen wurde schon vor langer Zeit besiedelt. Bereits im Neolithikum (der Jungsteinzeit) zwischen 3000 und 2500 v. Chr. wurde auf dem Lousberg Feuerstein abgebaut. In der Bronzezeit und der frühen Eisenzeit war Aachen von Kelten besiedelt, wie Hügelgräber im Aachener Wald beweisen. Nach den Kelten siedelten die Römer an den warmen Quellen. Ein römisches Heilbad ist im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung belegt. Zeugnisse späterer Besiedlung sind fränkische Gräber aus dem 7. Jahrhundert.

Der fränkische König Pippin der Jüngere baute in Aachen einen Hof und sorgte für die erste schriftliche Erwähnung Aachens 765 als Aquis villa. Pippins Sohn Karl, später Karl der Große genannt, erbte das Fränkische Reich und den Aachener Hof, den er zu seiner Residenz wählte und zu einer Kaiserpfalz mit Palast (an dieser Stelle steht heute das Rathaus) und Kapelle, der so genannten Pfalzkapelle, ausbaute (heute der Aachener Dom).

Karls Sohn, Ludwig der Fromme, wurde 813 in Anwesenheit seines Vaters im Obergeschoss der Pfalzkapelle zum Mitkaiser gekrönt. Karl der Große wurde am 28. Januar 814 im Vorhof der Kapelle beigesetzt. Eine weitere Krönung erfolgte Mitte des 9. Jahrhunderts in der Aachener Pfalzkapelle. Lothar I., der älteste Enkel Karls des Großen, krönte sich hier zum Kaiser.

Otto I. wurde 936 n. Chr. in Aachen zum ostfränkischen König gekrönt. Die Stadt blieb damit für die nächsten 600 Jahre Krönungsort der deutschen Könige. Bis 1531 wurden 31 deutsche Könige im Dom zu Aachen (oder: Aachener Münster) gekrönt, der letzte war Ferdinand I. Zum Weihnachtsfest im Jahre 1165 n. Chr. lässt Friedrich I., genannt Barbarossa, Karl den Großen heilig sprechen. Einige Tage später, am 8. Januar 1166, erhielt Aachen durch das sogenannte Karlsprivileg, einen Freiheitsbrief, die Stadtrechte sowie das Markt- und Münzrecht verliehen und wurde eine freie Reichsstadt. Seine Einwohner wurden von der Lehenshörigkeit befreit. Aus dieser Zeit stammt der Adler im Stadtwappen.
 

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