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Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Kreis Bergstraße
Höhe: 498 m ü. NN
Fläche: 11,03 km²
Einwohner: 2428 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 220 Einwohner je km²
Postleitzahl: 69518 (alt: 6941)
Vorwahl: 06207
Kfz-Kennzeichen: HP
Gemeindeschlüssel: 06 4 31 001
Adresse der Gemeindeverwaltung: Kirchstraße 2
69518 Abtsteinach
Webpräsenz:
www.Absteinach.de
In Abtsteinach entspringt die Steinach. Die Gemeinde liegt zwischen den Bergen:
Hardberg, Waldskopf, Götzenstein und Hohberg (UA).
Ober-Abtsteinach liegt zwischen Bergen in einer Hügellandschaft auf 450-500m
über NN. Unter-Abtsteinach und Mackenheim liegen in angrenzenden, davon
ausgehenden Tälern.
Als Teil des Überwaldes (Grasellenbach, Wald-Michelbach, Abtsteinach) grenzt
Abtsteinach im Norden an die Gemeinde Mörlenbach, im Osten an die Gemeinde
Wald-Michelbach, im Süden an die Gemeinde Heiligkreuzsteinach
(Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg) sowie im Westen an die Gemeinden
Gorxheimertal und Birkenau.
In vorrömischer Zeit war das Gebiet Abtsteinachs von Kelten besiedelt. Im
Mittelalter gehörte die Gegend um Abtsteinach zum Besitz des Klosters Lorsch. Im
Rahmen des Landesausbaus (zweiter Siedlungsvorstoß) entstanden die Dörfer
Ober-Absteinach und Unter-Abtsteinach. 1012 wird Abtsteinach erstmals als
possesa steinah erwähnt. Im Jahr 1232 wurde das Kloster Lorsch von Kaiser
Friedrich II. aufgelöst, der zugehörige Besitz fiel an das Erzbistum Mainz. 1267
wird erstmals ein Burggraf auf der Starkenburg (über Heppenheim) genannt, der
auch das Amt Starkenburg, dem Abtsteinach angehört, verwaltete. In Folge der
verhängnisvollen Mainzer Stiftsfehde wurde das gesamte Oberamt Starkenburg 1461
an die Kurpfalz verpfändet und blieb dies bis 1623. Aus dem Jahre 1590 findet
sich eine urkundliche Erwähnung, nach der Abtsteinach seit langem „Zent“ war,
somit die Gerichtsbarkeit für mehrere Orte besaß und Fron- und Militärdienste
leisten musste. 1803 kam Abtsteinach durch die Auflösung des Kurstaates Mainz an
Hessen.