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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Dürkheim
Höhe: 132 m ü. NN
Fläche: 102,00 km²
Einwohner: 18.852 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 185 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67098
Vorwahl: 06322
Kfz-Kennzeichen: DÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 32 002
Adresse der Stadtverwaltung: Mannheimer Str. 24
67098 Bad Dürkheim
Webpräsenz:
www.bad-duerkheim.de
Bad Dürkheim liegt an der Deutschen Weinstraße etwa 30 km östlich von
Kaiserslautern und knapp 20 km westlich von Ludwigshafen und Mannheim. Ca. 15 km
südlich liegt Neustadt an der Weinstraße. In Bad Dürkheim schneiden sich die
Bundesstraßen 37 und 271. Von West nach Ost fließt die Isenach durch die Stadt.
Zwischen 1200 und 500 v. Chr. war das Gebiet um den Anfang des Isenachtales von
Kelten besiedelt, auf die auch der Bau der Heidenmauer, eines keltischen
Ringwalls, zurückgeht.
Am 1. Juni 778 geschah die erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Lorscher
Codex als „Turnesheim“, in einem Lehnsbrief des Bischofs von Speyer aus dem Jahr
946 ist von „Thuringeheim“ die Rede. Um 1025 wurde der Bau der Abtei Limburg
begonnen, die heute als Klosterruine erhalten ist.
Die am 1. Januar 1360 verliehenen Stadtrechte wurden Dürkheim 1471 wieder
entzogen, nachdem Kurfürst Friedrich der Siegreiche von der Pfalz den Ort
erobert und beträchtliche Zerstörungen angerichtet hatte. Nach dem langsamen
Wiederaufbau ging Dürkheim 1554 an die Leininger Grafen.
Klosterabtei Limburg
Klosterabtei Limburg
Im Jahre 1689 wurde der Ort fast vollständig zerstört, als die Truppen
Frankreichs im Pfälzischen Erbfolgekrieg die Kurpfalz niederbrannten. Diesmal
erfolgte der Wiederaufbau zügiger, sodass Graf Johann Friedrich von Leiningen
bereits 1700 erneut die Stadtrechte vergab.
Am Ende des 18. Jahrhunderts, als die Französische Revolution nach
Südwestdeutschland ausgriff, wurde Dürkheim Teil des französischen Départements
Donnersberg. Nach den Napoleonischen Kriegen gelangte es 1816 mit der
linksrheinischen Kurpfalz an das Königreich Bayern.
Wegen seiner sieben Heilquellen erhielt Dürkheim 1847 den Zusatz „Solbad“, 1904
durfte es sich in „Bad Dürkheim“ umbenennen. 1913 wurde die Rhein-Haardtbahn
eröffnet, die Bad Dürkheim mit Ludwigshafen und Mannheim verbindet.
1935 wurden Grethen, Hausen und Seebach eingemeindet. Am 18. März 1945 wurde Bad
Dürkheim durch einen alliierten Luftangriff schwer getroffen (über 300 Tote).
Bei der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurden 1969 Hardenburg und
Leistadt und 1972 Ungstein mit Pfeffingen nach Bad Dürkheim eingemeindet.
Außerdem wurde die Stadt, die vorher zum Landkreis Neustadt an der Weinstraße
gehörte, Verwaltungssitz des neugeschaffenen Landkreises Bad Dürkheim und lag im
zugleich neu gebildeten Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz, der bis 2000 Bestand
hatte.