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Bundesland: Hessen Regierungsbezirk: Darmstadt Landkreis: Hochtaunuskreis Höhe: 137–250 m ü. NN Fläche: 51,14 km² Einwohner: 51.825 (31. Dez. 2007) Bevölkerungsdichte: 1013 Einwohner je km² Postleitzahlen: 61348, 61350, 61352 (alt: 6380) Vorwahl: 06172 Kfz-Kennzeichen: HG Gemeindeschlüssel: 06 4 34 001 Stadtgliederung: Sechs Stadtteile Adresse der Stadtverwaltung: Rathausplatz 1 61348 Bad Homburg v.d. Höhe Webpräsenz: www.bad-homburg.de
Bad Homburg vor der Höhe (amtlich
Bad Homburg v.d. Höhe) ist die Kreisstadt des Hochtaunuskreises in Hessen und
eine von sieben Sonderstatusstädten des Landes. Sie liegt in 137 bis 250 Metern
Höhe (über Normalnull) (im Mittel 192 Meter) und hat etwa 52.000 Einwohner.
Bad Homburg liegt im Ballungsraum Rhein-Main und grenzt direkt an Frankfurt am
Main. Der Zusatz „Bad“ wird seit 1912 geführt. Die Kurstadt gilt ebenso wie
weitere Taunusstädte als bevorzugter Wohnort besserverdienender Berufspendler
nach Frankfurt am Main, ist aber auch Sitz zahlreicher Unternehmen, so dass mehr
Berufstätige nach Bad Homburg ein- als auspendeln.
Bad Homburg grenzt im Norden an die Gemeinde Wehrheim und die Stadt Friedrichsdorf, im Osten an die Städte Rosbach und Karben (beide Wetteraukreis), im Süden an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main, im Südwesten an die Stadt Oberursel sowie im Nordwesten an die Stadt Neu-Anspach.
Die Eingemeindung der umliegenden
Dörfer setzt 1901 mit Kirdorf ein. 1937 folgen Gonzenheim und schließlich 1972
im Zuge der großen Kreis- und Gemeindereform Ober-Eschbach, das weiter außen
liegende Ober-Erlenbach und Dornholzhausen.
Bereits in mittelalterlicher Zeit kam es zur Übernahme des Dorfes Mittelstedten,
wobei hier lediglich die Bevölkerung in die Stadt umgesiedelt und das Dorf
aufgegeben wurde.
Neben den Eingemeindungen sind vor allem die in der Zeit der
Hugenottenansiedlung von Homburg ausgehende östlich gelegene Neugründung
Friedrichsdorf (heute selbstständig), sowie die Wiederansiedlung von Menschen
auf dem Gebiet der Wüstung Dornholzhausen (heute: Stadtteil von Bad Homburg) zu
nennen.
Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor
ist der Kurbetrieb, der auf die zahlreich vorhandenen Heilquellen gründet.
Zentrum des Kurbetriebs ist das 1982 bis 1984 errichtete, postmoderne neue
Kurhaus. Das traditionelle Kaiser-Wilhelms-Bad liegt im Kurpark Bad Homburg,
einem 44 Hektar großen Park im englischen Landschaftsstil (Entwurf von Carl von
Linné) am Ostrand der Innenstadt. Der untere Teil des Parks ist vor allem für
die vielen Brunnen bekannt, die relativ dicht beieinander liegen, aber zum Teil
sehr unterschiedliche Mineraliengehalte aufweisen.
Eine Reihe von Kliniken bieten Heilbehandlungen aller Art an. Neben den
Hochtaunuskliniken sind dies unter anderem die Wickerklinik, Klinik
Wingertsberg, Klinik Dr. Baumstark und die Paul-Ehrlich-Klinik.
Neben dem Kurbetrieb bietet Stadt und Umgebung insbesondere Tagesgästen bekannte
Sehenswürdigkeiten:
* Gotisches Haus
* Hirschgarten
* Kastell Saalburg
* Schloss Bad Homburg