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Bundesland: Baden-Württemberg Regierungsbezirk: Tübingen Landkreis: Sigmaringen Höhe: 587 m ü. NN Fläche: 97,34 km² Einwohner: 17.604 (31. Dez. 2007)[1] Bevölkerungsdichte: 181 Einwohner je km² Postleitzahl: 88348 (alt: 7968) Vorwahl: 07581 Kfz-Kennzeichen: SIG Gemeindeschlüssel: 08 4 37 100 NUTS: DE149 Stadtgliederung: 14 Stadtteile Adresse der Stadtverwaltung: Oberamteistraße 11 88348 Bad Saulgau Webpräsenz: www.bad-saulgau.de
Bad Saulgau liegt im Zentrum Oberschwabens zwischen Donau und Bodensee und ist die größte Stadt im Landkreis Sigmaringen. Seit 1990 trägt Saulgau die Bezeichnung Ort mit Heilquellen- und Kurbetrieb, seit 2000 trägt die Stadt das Prädikat Bad. Bad Saulgau liegt an der Schwäbischen Bäderstraße, der Mühlenstraße Oberschwaben sowie der Oberschwäbischen Barockstraße.
Bad Saulgau liegt zwischen Donau und Bodensee an dem Donauzufluss Schwarzach.
Bad Saulgau grenzt, beginnend im
Norden, im Uhrzeigersinn an folgende Gemeinden:
* Ertingen, Riedlingen in vereinbarter Verwaltungsgemeinschaft der Stadt
Riedlingen
* Allmannsweiler, Bad Buchau, Dürnau im Gemeindeverwaltungsverband Bad Buchau
* Bad Schussenried (alle Landkreis Biberach)
* Ebersbach-Musbach, Boms, Eichstegen, Hoßkirch im Gemeindeverwaltungsverband
Altshausen (alle Landkreis Ravensburg)
* Ostrach, Hohentengen
* Herbertingen in der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bad Saulgau
(alle Landkreis Sigmaringen).
Bad Saulgau besteht aus der Kernstadt und den 13 Teilorten Bierstetten (mit Steinbronnen), Bolstern (mit Heratskirch), Bondorf, Braunenweiler (mit Krumbach, Ober- und Untereggatsweiler, Figels und Ziegelhof), Friedberg, Fulgenstadt, Großtissen mit Kleintissen, Haid (mit Bogenweiler und Sießen), Hochberg (mit Luditsweiler), Lampertsweiler, Moosheim, Renhardsweiler, Wolfartsweiler. Wilfertsweiler war schon immer Bestandteil der Stadt Bad Saulgau, Wilfertsweiler war nie selbständig.
Städtische Galerie „Die Fähre“:
1947 auf Initiative der französischen Besatzungsmacht als „Centre Culturel“
gegründet, hat sich die „Fähre“ bald zu einer der ersten Ausstellungsadressen in
Oberschwaben entwickelt. Mit Pierre Bonnard, Paul Sérusier und Jan Verkade waren
hier erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland die „Nabis“ zu sehen.
Früh zeigte sie auch mit Emil Nolde, Paul Klee und Otto Dix bedeutende Vertreter
der Klassischen Moderne und öffnete sich später der Konkreten Malerei. Daneben
war und ist die „Fähre“ immer auch Forum der regionalen Kunst geblieben.
Galerie am Markt: Die ständige Sammlung Kunst in Oberschwaben seit 1900 bietet
einen repräsentativen Querschnitt über die lebendige und eigenständige Kunst
zwischen Donau und Bodensee im 20. Jahrhundert. Sie zeigt bedeutende Erneuerer
der religiösen Kunst (Gebhard Fugel, Karl Caspar, Albert Burkart, Wilhelm Geyer)
ebenso wie einflussreiche Vertreter der klassischen Moderne aus dem Südwesten
(Gottfried Graf, Hans Purrmann, HAP Grieshaber, Otto Dix u. v. a.).