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Bundesland: Baden-Württemberg Regierungsbezirk: Stuttgart Landkreis: Heidenheim Höhe: 504 m ü. NN Fläche: 107,10 km² Einwohner: 48.995 (31. Dez. 2007)[1] Bevölkerungsdichte: 457 Einwohner je km² Postleitzahlen: 89518–89522 (alt: 7920) Vorwahl: 07321 Kfz-Kennzeichen: HDH Gemeindeschlüssel: 08 1 35 019 Stadtgliederung: Kernstadt und 4 Stadtteile Adresse der Stadtverwaltung: Grabenstraße 15 89522 Heidenheim Webpräsenz: www.heidenheim.de
Heidenheim an der Brenz ist eine
Stadt im Osten Baden-Württembergs an der Grenze zu Bayern etwa 17 km südlich von
Aalen und 33 km nördlich von Ulm. Sie ist die Kreisstadt und größte Stadt des
Landkreises Heidenheim und nach Aalen und Schwäbisch Gmünd die drittgrößte Stadt
der Region Ostwürttemberg.
Heidenheim bildet ein eigenes Mittelzentrum, zu dessen Mittelbereich alle
Gemeinden des Landkreises Heidenheim gehören. Seit 1. April 1956 ist Heidenheim
Große Kreisstadt. Mit der Gemeinde Nattheim hat die Stadt Heidenheim eine
Verwaltungsgemeinschaft vereinbart. Im schwäbischen Dialekt wird Heidenheim
Horna oder auch Hoidna genannt.
Das bedeutendste Bauwerk und
Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss Hellenstein, von dem aus man einen weiten
Blick über Heidenheim und seine Umgebung hat. Sehenswert ist auch der zugehörige
Schlosspark. In dessen direkter Umgebung befindet sich das Naturtheater, welches
zur Hälfte in eine Waldlichtung hinein erbaut ist, sowie der Naturpark/Wildpark
„Eichert“.
In der Innenstadt sind zu erwähnen: Die evangelische Michaelskirche (alte
Pfarrkirche der Stadt), das Elmar-Doch-Haus, den Gasthof zur Krone, das Untere
Tor, die Villa Waldenmaier, der Bürgerturm Türmle, die Schlossapotheke, die
Webersiedlung, die Heideschmiede, das Alte Eichamt und die alte Peterskirche
(heute Friedhofskirche).
An weiteren evangelischen Kirchen in der Kernstadt gibt es die Evangelische
Pauluskirche (erbaut 1895–1898, heutige Haupt- und Dekanatskirche), die
Christuskirche (1956/57), die Waldkirche (1972) sowie die Johannes- und die
Versöhnungskirche. Die katholische Pfarrkirche St. Maria wurde 1882/83 erbaut.
1961 folgte der Bau der katholischen Dreifaltigkeitskirche.
Ein bedeutendes Industriedenkmal ist die Großturbinenhalle der Fa. Voith von
1924.
In den Stadtteilen gibt es folgende Kirchen:
* Mergelstetten: Evangelische Kirche von 1843, katholische Christkönigkirche von
1957
* Schnaitheim: Evangelische Kirche aus dem 17. Jahrhundert, katholische Kirche
St. Bonifatiuskirche von 1951
* Oggenhausen: Evangelische Kirche von 1732
* Großkuchen: Katholische Kirche St. Petrus und Paulus, 1736 auf den Grundmauern
einer älteren Kirche erbaut
* Kleinkuchen: Katholische Kirche St. Ulrich, 1517 und 1746 neu erbaut
Konzerte und Veranstaltungen in Heidenheim