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Bundesland: Nordrhein-Westfalen Regierungsbezirk: Köln Kreis: Rhein-Sieg-Kreis Höhe: 51–460 m ü. NN Fläche: 76,19 km² Einwohner: 41.226 (31. Dez. 2007)[1] Bevölkerungsdichte: 541 Einwohner je km² Postleitzahl: 53639 Vorwahlen: 02223 (Ortsnetz Königswinter) und 02244 (Ortsnetz Königswinter-Oberpleis) Kfz-Kennzeichen: SU Gemeindeschlüssel: 05 3 82 024 LOCODE: DE KOW NUTS: DEA2C Adresse der Stadtverwaltung: Drachenfelsstraße 9–11 53639 Königswinter Webpräsenz: www.koenigswinter.de
Königswinter ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen mit über 40.000 Einwohnern, auf der östlichen Rheinseite gegenüber dem Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg gelegen. Die Stadt liegt zu Füßen des Petersbergs, der als Standort des Bundesgästehauses vielfach Stätte von Konferenzen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung wurde.
Die Stadt liegt am Rhein zwischen
Bad Honnef und Bonn-Beuel am Fuße des Petersberges und bietet außerdem Zugang zu
Deutschlands meistbestiegenem Berg, dem Drachenfels. Dieser hat mit der
Burgruine aus dem 12. Jahrhundert, unterstützt durch die seit 1883 betriebene
Zahnradbahn zu seinen Höhen hinauf, Königswinters Namen als Fremdenverkehrsort
entscheidend mitgeprägt. Beide Berge gehören zum Naturpark Siebengebirge. Der
Rheinsteig, der 2005 eröffnete rechtsrheinische Fernwanderweg, führt von Bonn
über den Drachenfels nach Wiesbaden.
Die Lage Königswinter wird durch die Nähe zu Bonn und insbesondere das weniger
als fünf Kilometer entfernte Bundesviertel begünstigt, das durch die dort
ansässigen nationalen und supranationalen Institutionen wie Bundesministerien,
Bundesbehörden, internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen sowie
mehreren Global Players einen Arbeitsplatzschwerpunkt darstellt.
Die Hänge der Berge in Königswinter und Oberdollendorf werden seit jeher zum
Weinanbau genutzt. Der Ortskern von Königwinter befindet sich auf 50,683°
nördlicher Breite und 7,183° östlicher Länge in einer Höhe von 74 Metern über
dem mittleren Meeresspiegel. Der höchste Punkt im Stadtgebiet Königswinter liegt
bei 461 Metern über NN auf dem Großen Ölberg. Dieser Punkt ist gleichzeitig der
höchste Punkt im Rhein-Sieg-Kreis.1890 entschied der Rheinische
Provinziallandtag, ein Denkmal für den zwei Jahre zuvor verstorbenen Kaiser
Wilhelm I. zu errichten. Als Standpunkt war Koblenz als Sitz des Oberpräsidenten
der Rheinprovinz und das Siebengebirge im Gespräch. Es gab nur eine knappe
Mehrheit für das Siebengebirge, deshalb überließ man die Entscheidung Kaiser
Wilhelm II. Dieser entschied im März 1891, dass das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in
Koblenz gebaut werden sollte. Das Denkmal im Siebengebirge, von dem es
Entwurfszeichnungen gibt, sollte auf dem Hardtberg erbaut werden. Die
Entscheidung für Koblenz wurde in Königswinter bedauert. Das Denkmal in Koblenz
wurde 1945 zerstört, das Deutsche Eck zum Mahnmal für die deutsche Einheit
umgewandelt. Als ein Koblenzer Geld für die Wiedererrichtung zur Verfügung
stellte, entbrannte in Koblenz, aber auch überregional ein Streit um die
Aufstellung und insbesondere um die Person Kaiser Wilhelms, der als
„Kartätschenprinz“ 1848 die Revolution bekämpft hatte. Der damalige
Königswinterer Bürgermeister bot an, das Denkmal im Siebengebirge zu errichten,
so wie es ursprünglich einmal überlegt worden war. Letztendlich erfolgte die
Wiederaufstellung dann doch in Koblenz.
Konzerte und Veranstaltungen in Königswinter