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Bundesland: Oberösterreich Bezirk: Linz (Statutarstadt) Einwohner: 189.528 (1. Jänner 2008) [1] Agglomeration: ca. 270.000 Bevölkerungsdichte: 1973,3 Einwohner je km² Postleitzahlen: 4010, 402x, 403x, 404x Vorwahl: 0732 (bis 12. Mai 2014 auch 070) Kfz-Kennzeichen: L Gemeindeschlüssel: 40101 UN/LOCODE: AT LNZ Stadtgliederung: 9 Stadtteile Adresse der Stadtverwaltung: Bürgerservice Center, Hauptstraße 1-5, A-4041 Linz Website: www.linz.at
Linz ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Oberösterreich. Mit 189.528 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2008) ist sie die größte Stadt Oberösterreichs und nach Wien und Graz die drittgrößte Österreichs. Die Stadt ist Zentrum des oberösterreichischen Zentralraums und hat eine Fläche von 96,048 km². Linz ist Statutarstadt und somit sowohl Gemeinde als auch Bezirk. Nach der Stadt Linz ist der Asteroid (1469) Linzia benannt.
Lange Zeit nach dem Weltkriegsende hatte die Stadt den negativen Ruf einer staubigen Stahlstadt, den sie dem größten Arbeitgeber, den voestalpine AG-Stahlwerken, zu verdanken hat. Doch durch zahlreiche Initiativen im Umweltschutz und Kulturbereich, beispielsweise der Forcierung von Veranstaltungen wie der Linzer Klangwolke, des Brucknerfestes, des Pflasterspektakels oder auch des Prix Ars Electronica, versucht die Stadt seit Jahrzehnten ein neues Image zu kreieren und sich als Kulturstadt zu positionieren. Seit 2004 existiert das Filmfestival Crossing Europe, das auch Ende April 2006 mit rund 100 Österreich- Premieren internationaler und heimischer Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aufwartete. Im Jahr 2009 wird Linz gemeinsam mit der litauischen Hauptstadt Vilnius Europäische Kulturhauptstadt sein.
Linz liegt im östlichen
Oberösterreich und erstreckt sich auf beiden Seiten der Donau. Die Stadt
befindet sich im flachgeländigen Linzer Becken und grenzt im Westen an den
Kürnberger Wald sowie das fruchtbare Eferdinger Becken. Nördlich der Donau
grenzt die Stadt an die sanften Hügel des Mühlviertels. Die östliche Stadtgrenze
ist durch die Donau markiert, welche das Stadtgebiet in einem
nordost-südöstlichen Halbkreis erst durch-, und dann umfließt. Die Traun mündet
7 km südöstlich des Stadtzentrums in die Donau und markiert die innerstädtische
Grenze zum größten Stadtteil Ebelsberg. Südlich der Stadt beginnt das
Alpenvorland.
Von den rund 96 km² Stadtfläche sind 47,7 % Grünland, 7,4 % Gewässer, 11,9 %
machen Verkehrsfläche aus und 32,9 % sind Bauland.
* Innenstadt:
Altstadtviertel, Rathausviertel, Kaplanhofviertel, Neustadtviertel,
Volksgartenviertel, Römerberg-Margarethen
* Waldegg: (1873 eingemeindet)
Freinberg, Froschberg, Keferfeld (als einziges 1939 eingemeindet), Bindermichl,
Spallerhof, Wankmüllerhofviertel, Andreas-Hofer-Platz-Viertel
* Lustenau: (1873 eingemeindet)
Makartviertel, Franckviertel, Hafenviertel
* St. Peter (1915 eingemeindet, zugleich Stadtteil und statistischer Bezirk)
* Kleinmünchen: (1923 eingemeindet)
Kleinmünchen, Neue Welt, Scharlinz, Bergern, Neue Heimat, Wegscheid, Schörgenhub
* Ebelsberg: (1938 eingemeindet, zugleich Stadtteil und statistischer Bezirk)
* Urfahr: (1919 eingemeindet)
Alt-Urfahr, Heilham, Hartmayrsiedlung, Harbachsiedlung, Karlhofsiedlung, Auberg
* Pöstlingberg: (1919 eingemeindet)
Pöstlingberg, Bachl-Gründberg
* St. Magdalena: (1938 eingemeindet)
St. Magdalena, Katzbach, Elmberg