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RAMADA Hotel
L12, 15-16, 68161 Mannheim
Holiday Inn City Centre
N 6, 3, 68161 Mannheim
Novotel
Am Friedensplatz 1, 68165 Mannheim
Steigenberger er Hof
Augustaanlage 4-8, 68165 Mannheim
Maritim Park
Friedrichsplatz 2, 68165 Mannheim
Dorint Kongress
Friedrichsring 6, 68161 Mannheim
Mercure Hotel am Rathaus
F7, 5-13, 68159 Mannheim
Hotel Luxa
P 5, 5-6, 68161 Mannheim
City Hotel
Tattersallstraße 20-24, 68165 Mannheim
Hotel Alexandros
Am Rebstock 2-4, 68309 Mannheim
City Partner Augusta Hotel
Augustaanlage 43-45, 68165 Mannheim
Hotel Hanauer Hof
Hanauerstraße 1, 68305 Mannheim
ARIVA Boardinghouse Platanenhof
Ida-Dehmel-Ring 7, 68309 Mannheim
Tulip Inn
C 7, 9-11, 68159 Mannheim
Rhein-Neckar Hotel
Riedfeldstraße 107, 68169 Mannheim
Hotel Restaurant Deutscher Hof ***
Seckenheimer Hauptstr. 201, 68239 Mannheim
Hotel Mack
Mozartstraße 14, 68161 Mannheim
Central Hotel
Kaiserring 26/28, 68161 Mannheim
Hotel Wegener
Tattersallstraße 16, 68165 Mannheim
Best Western Premier Steubenhof Hotel
Steubenstraße 66, 68199 Mannheim
Best Western Delta Park Hotel
Keplerstraße 24, 68165 Mannheim
Hotel Am Bismarck
Bismarckplatz 9 - 11, 68165 Mannheim
Hotel Wartburg
F4, 4 - 11, 68159 Mannheim
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Stadtkreis
Höhe: 97 m ü. NN
Fläche: 144,96 km²
Einwohner: 309.794 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 2137 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 68159–68309 (alt: 6800)
Vorwahl: 0621
Kfz-Kennzeichen: MA
Gemeindeschlüssel: 08 2 22 000
LOCODE: DE MHG
NUTS: DE126
Stadtgliederung: 17 Stadtbezirke
Adresse der Stadtverwaltung: E 5
68159 Mannheim
Webpräsenz:
www.mannheim.de
Die Universitätsstadt Mannheim (Mannemerisch: Mannem) ist mit etwa 310.000
Einwohnern nach Stuttgart die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs. Die
ehemalige Residenzstadt (1720-1778) der historischen Kurpfalz bildet das
wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der europäischen Metropolregion
Rhein-Neckar-Dreieck. Von seiner rheinland-pfälzischen Nachbarstadt Ludwigshafen
(160.000 Einwohner) ist Mannheim nur durch den Rhein getrennt.
Erstmals urkundlich erwähnt im Lorscher Codex 766, erhielt Mannheim am 24.
Januar 1607 die Stadtprivilegien, nachdem Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz
den Grundstein zum Bau der Festung Friedrichsburg gelegt hatte. Die damalige
Planung eines gitterförmigen Straßennetzes für die mit der Festung verbundene
Bürgerstadt Mannheim ist bis heute erhalten geblieben, auf sie ist die
Bezeichnung Quadratestadt zurückzuführen.
Seit 1896 Großstadt, ist Mannheim heute bedeutende Handelsstadt und wichtiger
Verkehrsknotenpunkt zwischen Frankfurt am Main und Stuttgart, unter anderem mit
dem zweitgrößten Rangierbahnhof Deutschlands und einem der bedeutendsten
Binnenhäfen Europas.
Einige wichtige Erfindungen stammen aus Mannheim: Hier baute Karl Drais 1817 das
erste Zweirad, 1886 rollte das erste Automobil von Carl Benz über die Straßen,
und 1921 folgte der legendäre Lanz Bulldog. Der Mannheimer Julius Hatry
konstruierte 1929 das erste Raketenflugzeug der Welt.
Eine thematische Sammlung der Artikel rund um die Stadt findet sich im Portal
Mannheim.
Mannheim liegt im nördlichen Oberrheingebiet am Mündungsdreieck von Rhein und
Neckar. Die Stadtteile verteilen sich auf der rechten Rheinseite zu beiden
Seiten des Neckars.
Die Stadt liegt in der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck, einem
2,35 Millionen Einwohner zählenden Verdichtungsraum, der neben Teilen Südhessens
und der rheinland-pfälzischen Vorderpfalz in Baden-Württemberg die beiden
Stadtkreise Mannheim und Heidelberg sowie die westlichen und südlichen Gemeinden
des Rhein-Neckar-Kreises umfasst.
Innerhalb der Region Rhein-Neckar bildet Mannheim neben Heidelberg ein
Oberzentrum, von denen für ganz Baden-Württemberg nach dem
Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum
Mannheim übernimmt für die Gemeinden Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim
und Ladenburg die Funktion eines Mittelbereichs. Ferner gibt es Verflechtungen
mit Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz und den dortigen Mittelbereichen.
Nächstgrößere Städte sind Frankfurt am Main, etwa 70 km nördlich, und Stuttgart,
etwa 95 km südöstlich.
Das Stadtgebiet von Mannheim ist in sechs innere und elf äußere Stadtbezirke
gegliedert:
Innenstadt/Jungbusch, Lindenhof, Neckarstadt-Ost/Wohlgelegen, Neckarstadt-West,
Neuostheim/Neuhermsheim, Schwetzingerstadt/Oststadt sowie Feudenheim,
Friedrichsfeld, Käfertal, Neckarau, Rheinau, Sandhofen, Seckenheim, Schönau,
Vogelstang, Waldhof und Wallstadt
In jedem der 17 Stadtbezirke gibt es einen Bezirksbeirat, der aus 12 im
Stadtbezirk wohnenden Bürgern besteht. Die Bezirksbeiräte sind zu wichtigen, den
Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung
über eine Maßnahme trifft dann jedoch der Rat der Stadt Mannheim.
Die 17 Stadtbezirke sind in Stadtteile beziehungsweise statistische Bezirke
untergliedert. Siehe hierzu Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Mannheim.
Die hufeisenförmige Innenstadt Mannheims zwischen Rhein und Neckar ist
gitterförmig in rechtwinkligen Häuserblöcken angelegt, man nennt dies die
„Mannheimer Quadrate“. Die Bismarckstraße verläuft vor der Front des Schlosses
und verbindet die Enden der Ringstraßenabschnitte miteinander. Dazwischen liegen
rechtwinklig angelegte Straßenzüge. Die Planung dieses Netzes geht auf Kurfürst
Friedrich IV. von der Pfalz um 1600 zurück, sie ist bis heute erhalten
geblieben.
Die Innenstadt wird von zwei Hauptachsen durchzogen. Die auch als „Breite
Straße“ bekannte Kurpfalzstraße verläuft vom Schloss bis zum Neckartor. Auf die
Haupteinkaufsstraße, die „Planken“, trifft sie am Paradeplatz. Die
Parallelstraßen der beiden Hauptachsen tragen in aller Regel keinen Namen, statt
dessen werden die dazwischenliegenden Quadrate aus einer Kombination von
Buchstabe und Zahl benannt. Diese erhalten gebliebene „künstlich“ wirkende und
in der Umgangssprache auch genutzte Benennung ist einzigartig.
Das Nationaltheater Mannheim besteht seit 1779 und ist damit die älteste
kommunale Bühne in Deutschland. 1782 wurden hier Friedrich Schillers Die Räuber
uraufgeführt. Heute hat das Vierspartentheater eigenen Ensembles für
Musiktheater (Oper, Operette, Musical), Schauspiel, Ballett und das Kinder- und
Jugendtheater Schnawwl.
Hinzu kommen mehrere kleinere Bühnen darunter das Oststadt-Theater, das TIG7
(Theater im Quadrat G7), das Theater Oliv, die Freilichtbühne, das Theater31,
das Theater ImPuls, die Mannheimer Puppenspiele und die Kleinkunstbühne
Klapsmühl'.
Die Kunsthalle Mannheim wurde zum 300. Mannheimer Stadtjubiläum 1907 begründet.
Ein traditioneller Schwerpunkt der Sammlung ist die deutsche und französische
Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts sowie die internationalen Skulpturen des
20. Jahrhunderts. Hinzu kommt ein umfangreiches Kupferstichkabinett, eine
graphische Sammlung, Plakate, Werkkunst und aus der neueren Zeit Fotografien und
Videoinstallationen.
Das Landesmuseum für Technik und Arbeit Baden-Württemberg – 1990 eröffnet –
bietet Anschauungsmaterial zur Industrialisierung des deutschen Südwestens. Dazu
kommen wechselnde Ausstellungen, so waren die Körperwelten von Gunther von
Hagens 1997 erstmals in Europa in Mannheim zu sehen.
Reiss- Engelhorn- Museum D5
Reiss- Engelhorn- Museum D5
Die Reiss-Engelhorn-Museen gehen zurück auf die 1763 gegründete Kurfürstliche
Akademie der Wissenschaften. Heute sind unter einem Dach mehrere Museen und
Institutionen vereinigt:
* Museum D5 für Archäologie und Kulturen der Welt
* Museum Zeughaus für Kunst-, Stadt- und Theatergeschichte
* Museum Schillerhaus
* Institut für internationale Kunst- und Kulturgeschichte
* Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie (An-Institut der Universität Tübingen)
* Zephyr (im Quadrat C4), ein Ausstellungsraum für zeitgenössische Fotografie
Des Weiteren finden im Museum D5 wechselnde Sonderausstellungen statt. Themen
vergangener Ausstellungen waren beispielsweise die Maya, Pompeji, Frühgeschichte
Japans und die Germanen.
Der Mannheimer Kunstverein, der aktuelle und neue Kunst zeigt, besteht seit 1833
und ist einer der ältesten und größten Kunstvereine.
Die alljährliche Lange Nacht der Museen (gemeinsam mit Heidelberg und
Ludwigshafen) gilt nach Berlin als zweitgrößte Veranstaltung dieser Art in
Deutschland.
Im Stadtteil Mannheim-Sandhofen gibt es eine Dokumentationsstätte zur
Außenstelle des KZ Natzweiler-Struthof
Die Mannheimer Schule war – um 1750 von Johann Stamitz begründet – zunächst ein
Musikerkreis am kurpfälzischen Hof. Später verstand man darunter eine ganze
Kompositionsschule, die sich vom bis dahin die europäische Tradition prägenden
generalbass-dominierten Orchestersatz und dem spätbarocken Pathos abwandte und
einen neuen, anmutigeren Stil entwickelte, dessen Harmonik dem Melodieverlauf
folgte. Sie leistete damit wesentliche Vorarbeiten zur Entwicklung der Wiener
Klassik.
Das Kurpfälzische Kammerorchester wurde 1952 gegründet. Es pflegt die Tradition
der Mannheimer Schule, aber auch die Musik der Wiener Schule und der Wiener
Klassik.
Die Mannheimer Bläserphilharmonie geht zurück auf das 1987 von Stefan Fritzen
gegründete Sinfonische Jugendblasorchester Mannheim.
Die ehemals zahlreich vertretenen Gesangsvereine leiden in jüngster
Vergangenheit sehr unter Nachwuchsproblemen. Dafür haben sich viele Gospel-Chöre
entwickelt, wie der Celebration Gospel Choir, die Preacherman's Friends, die
Rainbow-Gospel-&-Soul-Connection und die Joyful Voices.
In den letzten Jahren hat sich Mannheim aber auch in der Populärmusik einen
Namen gemacht. Die Popakademie Baden-Württemberg ist die erste derartige
Einrichtung in Deutschland. Erfolgreiche Mannheimer Musiker sind unter anderen
Joy Fleming, die Ludwigshafenerin Julia Neigel, Xavier Naidoo und die Söhne
Mannheims, Laith Al-Deen, Wallis Bird sowie die Band Blaues Wunder.
Populärste Veranstaltungsorte sind die am alten Messplatz gelegene Alte
Feuerwache Mannheim und das Capitol Mannheim sowie das Kongresszentrum
Rosengarten.