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Bundesland: Nordrhein-Westfalen Regierungsbezirk: Detmold Kreis: Minden-Lübbecke Höhe: 42 m ü. NN Fläche: 101,08 km² Einwohner: 83.028 (31. Dez. 2007)[1] Bevölkerungsdichte: 821 Einwohner je km² Postleitzahlen: 32300–32499 (alt: 4950) Vorwahl: 0571 Kfz-Kennzeichen: MI Gemeindeschlüssel: 05 7 70 024 LOCODE: DE MID NUTS: DEA46 Stadtgliederung: 19 Stadtbezirke Adresse der Stadtverwaltung: Kleiner Domhof 17 32423 Minden Webpräsenz: www.minden.de
Die ostwestfälische Stadt Minden bildet das Zentrum des Mindener Landes. Sie ist eine große kreisangehörige Stadt mit rund 80.000 Einwohnern und liegt an der Weser. Minden ist Sitz des Kreises Minden-Lübbecke im Regierungsbezirk Detmold in Nordrhein-Westfalen und liegt 40 km nordöstlich von Bielefeld, 55 km westlich von Hannover, 100 km südlich von Bremen und 60 km östlich von Osnabrück. Überregional ist Minden durch das Wasserstraßenkreuz bekannt, lange Zeit die einzige Wasserstraßenkreuzung Deutschlands. Auch der Dom spielt in der ehemaligen Bischofsstadt eine bekannte Rolle.
Die alte Stadtmitte von Minden
liegt etwa 5 km nördlich des Durchbruchs der Weser durch die Porta Westfalica in
der Norddeutschen Tiefebene. Hier verlässt die Weser das Weserbergland und
verzweigte sich nach dieser Engstelle in mehrere Arme und ermöglichte so das
Passieren des Flusses in einem natürlichen Flussübergang. Daher kreuzten sich an
diesem Weserübergang Wege von Norden nach Süden und Wege von Westen nach Osten
und gaben so eine gute Grundlage für eine Stadtgründung.
Die Stadt liegt an der Geländestufe des westlichen Hochufers der Weser, die auch
die Grenze der beiden Naturräume Mittleres Wesertal und Lübbecker Lößland
markiert. Diese Stufe zieht sich quer durch das Stadtgebiet und teilt nicht nur
die Stadt in die Ober- und Unterstadt sondern auch die beiden Naturräume. Den
Umstand der Geländestufe nutzten die Kirchenplaner und stellten die neuen
Kirchen Marienkirche und Martinikirche auf die Oberkante, ihre markanten Türme
wirken weit ins Land und geben der Stadtansicht ihr markantes Profil.
Im Stadtgebiet mündet der Kleinfluss die Bastau von Westen kommend in die Weser,
er war in preußischen Zeiten Teil des Festungskonzeptes.
Minden besitzt neben einer
sehenswerten Altstadt mit dem Dom St. Gorgonius aus dem 11. bis 13. Jahrhundert
weitere interessante Baudenkmäler, die seine Geschichte als ehemalige preußische
Festung heute noch lebendig werden lassen. Sehenswert sind vor allem die
historische Altstadt (Museumszeile, „Windloch“, Alte Münze, die Reformierte
Petrikirche und St. Simeonis) sowie St. Johannis aus dem 12./13. Jahrhundert
(heute als Bürgerzentrum genutzt), der Martinikirchhof (St. Martini, Altes
Zeughaus, Schwedenschänke), die am Weserufer gelegene Fischerstadt mit Teilen
der alten Stadtbefestigung und das nach schweren Zerstörungen im Zweiten
Weltkrieg weitgehend neu errichtete Alte Rathaus mit einem Laubengang aus dem
13. Jahrhundert. Daneben befinden sich in Minden bedeutende Bauwerke im Stil der
Weserrenaissance, wie das Gebäude der Regierung des alten Regierungsbezirks
Minden und das Haus Hill in der Bäckerstraße. In Minden befindet sich außerdem
das zweitgrößte Wasserstraßenkreuz Deutschlands. Hier wird der Mittellandkanal
über die Weser geführt.
Bei N 52°16'33" nördlicher Breite und 8°53'27" östlicher Länge befindet sich ein
76 Meter hoher Fernmeldeturm der Deutschen Telekom von ungewöhnlicher
Konstruktion (Dreifuß).
Die Kampa-Halle ist ein große Sport- und Veranstaltungshalle. Sie ist Heimat des
Handballbundesligisten GWD Minden.
Konzerte und Veranstaltungen in Minden